Unsere
Gegend ist ungewöhnlich vielfältig, Landschaft und Mikroklima
wechseln schon auf wenigen Kilometern, von extrem südlicher Prägung
zu gemässigteren mediterranen Einflüssen, während oben
in den Bergen ein eher raues Klima herrschen mag. Aber die Vielfältigkeit
betrifft auch die möglichen Ausflüge und Unternehmungen, egal,
ob es um Natur oder Kultur geht – und das in einer Gegend, die vom
Massentourismus unberührt ist. |
| Baden und Schwimmen | ||||
Eingang zur Héric-Schlucht |
Mitunter
mag man schon im Mai - und noch im September oder sogar Oktober –
Lust auf Erfrischung verspüren. Und welches Kind spielt nicht gern
im Wasser? Dicht anbei lockt da die Badestelle „Le Fréjo“
bei Olargues, wo sich ein Wasserfall direkt aus dem Fels in den Fluss
Jaur ergießt, oder aber die Schlucht von Héric mit ihren
vielen Badebecken zwischen gigantischen Felsen. In der Schlucht von Colombières
ist es ähnlich. Wenn man eine etwas längere Fahrt nicht scheut,
bietet sich auch das Baden in einem der Seen in den Bergen an: In 40 Minuten
ist man am Saut de Vésoles, in 50 Minuten am Lac de Laouzas. Auch
das Mittelmeer ist für einen Tagesausflug geeignet: Nach Sérignan-Plage
bei Béziers kommt man in einer guten Stunde. |
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| Wandern | ||||
![]() Im Orbtal |
Weiter oben, z. B. auf dem Weg zum Gipfel unseres Hausbergs Montahut, gelangt man in nur noch von einzelnen Kiefern bestandene Heide- und Ginsterlandschaften, wo hier und da riesige Felsen aus der Erde zu wachsen scheinen. Immer wieder eröffnen sich dem Wanderer herrliche Ausblicke auf ganz unterschiedliche Berglandschaften, z. B. auf das Carouxmassiv mit seinen eindrucksvollen Schluchten, die Täler der Flüsse Orb und Jaur und die der Mittelmeerebene vorgelagerten Hügelketten mit der zackig vorstehenden Ruine des Tour du Pin. Von den Höhen aus kann man oft auch das Mittelmeer und die meist schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen sehen. Die Wandermöglichkeiten im nahe gelegenen Bergmassiv des Caroux mit den charakteristischen schroffen Felswänden sind nahezu unbegrenzt. Ganz besonders aufregend sind hier die Schluchten von Colombières und Héric – les Gorges de Colombières und les Gorges d’Héric. Über die letztere gelangt man in das malerische, fast verlassene Dorf Héric, von wo aus man weiter wandern kann, vielleicht bis zum Dorf Bardou, von Klaus und Jean Erhard in jahrelanger Arbeit liebevoll restauriert, in das auf 900 m Höhe liegende Dorf Douch, oder aber in das einsame Tal „Le Vialais“. Blanche
Marina Elbelt hält für die Gäste Wanderführer und
Karten bereit und gibt als ehemalige Wanderführerin gerne Tips.
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Spaziergänge |
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Feldwege
und winzige, kaum befahrene Straßen führen in die nächstliegenden
Dörfer, oder z. B. von Olargues aus am Fluss Jaur entlang. |
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| Olargues | ||||
Link zum Office du Tourisme http://www.olargues.org/ |
Olargues
gilt als eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Hier kann man
durch die mittelalterlichen, engen Gassen streifen, zur Teufelsbrücke
hinabsteigen und sich den charakteristischen, auf der Hügelkuppe
gelegenen Turm ansehen. In Olargues gibt es auch eine Post, Cafés
und Restaurants sowie allerlei Einkaufsmöglichkeiten, u. a. bei Bauern,
die eigenes Gemüse anbieten. |
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| Le Prieuré de St Julien d’Olargues | ||||
![]() Dieser Ort, mit seiner wundervoll schlichten romanischen Kirche und dem kleinen, mit beachtlichen Zypressen bestandenen Friedhof lädt zur Besinnung ein. Im Sommer finden hier auch Konzerte statt, anlässlich derer die wunderbare Akustik der Kirche zur Geltung kommt. |
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| Kanu / Kajak fahren | ||||
| Kanu fahren ist vom nahe gelegenen Dorf Mons aus möglich. Da geht’s über Stromschnellen, aber auch über ruhige Strecken den Orb hinab in Richtung Roquebrun | ||||
| Reiten | ||||
Reiten
kann man in Lamalou-les-Bains oder oben in den Bergen, wo Laurence in
„La Roque“ auch Ausritte anbietet und hin und wieder mehrtägige
Touren organisiert. |
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| Ponyreiten | ||||
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Ponyreiten
wird in einem der nächstliegenden Dörfer, in Mons-la-Trivalle,
von Auguste und Brigitte angeboten. |
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| Bergtouren mit Esel | ||||
ein
Erlebnis besonders für Kinder. Hier geht es um mehrtägige Touren,
wobei der Esel das Gepäck trägt – und mitunter vielleicht
auch mal ein Kind |
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| Kulturorte und –städte | ||||
![]() Die Kapelle von Capimont bei Lamalou-les-Bains |
Die Auswahl ist groß: Montpellier, Sète, Béziers, Pezenas, Carcassonne, Narbonne und Albi sind von hier aus gut zu erreichen. Nicht weit von der nächsten Kleinstadt St Pons lockt der Katharerort Minerve und auf dem Weg nach Montpellier liegt das malerische Dorf St Guilhèm-du-Désert mit seiner außergewöhnlichen Abteikirche. | |||
| Märkte | ||||
| Um in den Genuss hiesiger Produkte zu gelangen, bieten sich u. a. die Wochenmärkte in den Kleinstädten Bédarieux, Lamalou-les-Bains und St Pons an. In Bédarieux gibt es eine Kooperative, in der man auch als Gast im Lande eine große Auswahl an biologischen Produkten bekommt. Im Hochsommer finden auch kleine Märkte in den nahe gelegenen Dörfern Mons und Olargues statt. Hier verkaufen hiesige Bauern und Ansiedler selbst gezogene bzw. hergestellte Qualitätsprodukte. | ||||